Der Kunde ist König

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Es ist für uns, seit wir in unser Bauvorhaben mit Town & Country / Krynos gestartet sind, eine absolut neue Erfahrung, was es bedeuten kann, Kunde zu sein. Kunde sein muss in der Zusammenarbeit mit Town & Country / Krynos völlig neu definiert werden. Dass der Kunde König ist, ist zwar meist ein Ideal aus längst vergangenen Zeiten, aber was wir mit Town & Country / Krynos erleben, sprengt meine Fähigkeit, das in Worte zu fassen. Ich wills auch nicht. Das Stimmungsbarometer drückt das besser aus.

Argumente wie “die Baubranche boomt, da muss man sich das gefallen lassen” hab ich nun mehrfach widerlegt bekommen. Laut Gesprächen und Austausch mit anderen Bauherren, die mit verschiedenen anderen Baufirmen bauen oder gebaut haben, klappt es nach deren Aussagen im Großen und Ganzen gut, auf jeden Fall deutlich besser, als bei uns mit Town & Country / Krynos. Dass es anderen Bauherren die mit Town & Country / Krynos bauen ähnlich wie uns ergeht, habe ich an anderer Stelle schon berichtet.

Wir hatten uns daher vor einiger Zeit schon vom VPB (Verband privater Bauherren) beraten lassen, um ggf. einen externen Baubegleiter hinzu zu ziehen, hatten jedoch aus Kostengründen darauf verzichtet.

Da nun jedoch weitere Probleme hinzukamen und um nun eine fachgerechte Umsetzung zu gewährleisten haben wir nun einen externen Baugutachter beauftragt.

Aktuelle Probleme

  • Verzug von ca. 5 Monaten
  • zus. beauftragte Leerrohre fehlen / “wurde vergessen”
  • Hausniveau/Bodenplatte sehr hoch gegenüber Nachbarn und Straßenniveau
  • Küchentüre wird nicht benötigt, wird aber aus Nachtrag nicht rausgenommen
  • Kommunikation weiterhin fast nicht möglich (Verantwortliche sind nicht erreichbar, melden sich auf Anfragen nicht zurück)

Der bereits in der Planungsphase entstandene Verzug von inzwischen ca. 5 Monaten kann zwar nicht mehr aufgeholt werden. Dennoch haben wir, um weitere Probleme zu vermeiden und ab jetzt eine verlässliche, vertragsgetreue und fachgerechte Umsetzung sicherzustellen, einen externen Baugutachter beauftragt.

So freuen wir uns dennoch, dass zwischenzeitlich die Bodenplatte gegossen und das Erdgeschoss gemauert wurde – und es hoffentlich nun – auch durch die fachliche Begleitung durch den Baugutachter – zügig und fach- und termingerecht weitergeht.

1 KOMMENTAR

  1. Hallo zusammen,

    ich habe eure Seite zufällig gefunden. Ich baue auch mit TC. Soweit ich verstanden habe, wird Estrich/Innenputz bei euch evtl. November/Dezember gemacht, d.h Winter und kalt. Ich werdet im Haus sehr viel Feuchte haben, die nach oben kommt. Oben gibt es Gipskartondecke mit Anschlußfugen, die nach Vertrag offen sind. D.h. Feuchte kommt weiter nach oben. Oben ist aber eine Dampfbremse, die Feuchte zurückhalten muss, also darf kein Loch haben. Wenn diese Löcher hat, dann wird die Dämmung im Spitzboden evtl. Januar 2019 sehr naß und Feb/März 2019 kann Schimmel kommen.

    Was könnte man dagegen tun. Aufpassen, sobald Dampfbremse verlegt ist und Fenster/Türen verbaut sind, also Haus ist dicht, einfach privat eine Firma aussuchen, die Blower-Door Test macht. Der Sinn ist aber nicht der Blower-Door Test, sondern, der Prüfer soll mit seinem Anemometer die Dampfbremse auf Leckagen prüfen. Wenn Gipskartonplatten noch nicht verlegt sind, kann man Leckagen zu machen.

    Der Test kann einige 100 kosten. Ist aber gute Investition, wie meine Erfahrung zeigt.

    Weiterhin sollte man aufpassen, dass TC sagt, aufgrund eurers Test gibt es Verzögerung. Versucht die Lage/Termine vor dem Test mit TC gründlich zu klären. TC kann sagen, bei euch im Vertrag gibt es den Test als Leistung und es wird sowieso später gemacht. Das Problem ist später, d.h. nach dem Estrich/Innenputz schon getrocknet haben und die Dämmung im Spitzboden evtl. naß ist. Den Test sollen sie später ruhig machen (müssen sie ja, wenn im Vertrag steht).

    Hoffe bei euch klappt’s besser als bei mir 😉

    Gruß

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